Der Juli-Patch für SharePoint Server hat eine Sicherheitslücke offen gelassen.
Microsoft hat die Spoofing-Schwachstelle CVE-2026-97783 nachträglich als separate CVE veröffentlicht, weil das ursprüngliche Juli-Update sie versehentlich nicht enthielt. Wer SharePoint Server betreibt und seitdem nicht erneut aktualisiert hat, ist weiterhin angreifbar.
Was das konkret bedeutet: – Spoofing-Angriffe ermöglichen es, Identitäten zu fälschen und Berechtigungen zu erschleichen – On-Premises-Installationen erhalten Sicherheitsupdates nicht automatisch – Wer sich auf den Juli-Patch verlassen hat, hat eine falsche Sicherheit
Das eigentliche Problem: Viele KMU prüfen nach einem Patch-Zyklus nicht, ob nachträglich veröffentlichte Updates für dieselbe Plattform eingespielt wurden. Gerade bei SharePoint Server, der oft tief in Dokumentenmanagement und interne Prozesse eingebunden ist, kann eine ungepatchte Spoofing-Lücke erheblichen Schaden anrichten.
Wir prüfen, ob Ihre SharePoint-Umgebung auf dem aktuellen Stand ist, und begleiten Sie bei der Bewertung offener Sicherheitsrisiken.
Was heißt das für Ihr Unternehmen?
Sie möchten wissen, ob Sie betroffen sind und was jetzt zu tun ist? Passend dazu: IT-Sicherheits-Check oder direkt im kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten, remote).
Quelle: MSRC Security Update Guide
Stand: · Verantwortlich: Raphael Neuberger, Gründer Newmountains.IT


