Glossar · Online-Marketing & SEO
Was ist Google Ads?
Kurz erklärt
Google Ads ist das Werbeprogramm von Google, mit dem Unternehmen Anzeigen in der Google-Suche und im Werbenetzwerk von Google schalten. Budget, Region und Suchbegriffe bestimmen Sie selbst, abgerechnet wird in Suchkampagnen meist pro Klick.
Google Ads ist das Werbeprogramm von Google, mit dem Sie Anzeigen in der Google-Suche und auf weiteren Flächen von Google schalten. Die Anzeigen erscheinen dann, wenn Menschen Interesse an Ihren Produkten oder Leistungen zeigen. Google Ads ist damit das Werkzeug, mit dem Sie SEA bei Google umsetzen.
Wie funktioniert Google Ads?
Sie legen ein Konto an, erstellen Kampagnen und bestimmen Budget, Region und Suchbegriffe (Keywords). Bei jeder passenden Suche entscheidet eine Auktion in Sekundenbruchteilen, welche Anzeigen erscheinen und in welcher Reihenfolge. Einen Mindestbetrag gibt es laut Google nicht, und Budgets lassen sich jederzeit ändern.
Für die Auktion zählen laut Google unter anderem:
- Gebot: Ihr maximaler Betrag pro Klick.
- Qualität: Relevanz der Anzeige und Nutzen der Landingpage.
- Mindestschwellen: Anzeigen müssen eine Mindestqualität erreichen.
- Kontext: Suchbegriff, Standort, Gerät und Uhrzeit.
- Assets: Zusatzangaben wie Telefonnummer oder weitere Links.
Google bewertet die Qualität im Qualitätsfaktor auf einer Skala von 1 bis 10. Grundlage sind erwartete Klickrate, Anzeigenrelevanz und die Nutzererfahrung auf der Zielseite.
Kampagnenarten bei Google Ads
Je nach Ziel wählen Sie unterschiedliche Kampagnen. Die wichtigsten im Überblick:
| Kampagnenart | Wo die Anzeigen erscheinen |
|---|---|
| Suche | Textanzeigen in den Google-Suchergebnissen |
| Shopping | Produktanzeigen mit Bild und Preis für Onlinehändler |
| Display | Bildanzeigen auf Partnerwebsites |
| Video | Anzeigen auf YouTube |
| Performance Max | automatisiert über mehrere Google-Kanäle |
Für viele KMU ist die Suchkampagne ein guter Einstieg, weil sie Menschen mit konkretem Bedarf erreicht. Mit Retargeting sprechen Sie zusätzlich Besucher erneut an, die Ihre Website bereits kennen.
Beispiel aus der Praxis
Ein Schlüsseldienst möchte nachts und am Wochenende mehr Notrufe erhalten. Er startet eine Suchkampagne nur für sein Einzugsgebiet und nur für Begriffe wie „Schlüsseldienst“ und „Tür zugefallen“.
Die Anzeigen enthalten die Telefonnummer als Asset, damit Suchende direkt vom Smartphone anrufen können. Begriffe wie „Schlüssel nachmachen“ werden ausgeschlossen, weil der Betrieb diese Leistung nicht anbietet.
Anrufe und Formularanfragen werden als Conversion gemessen. So sieht der Betrieb nach einigen Wochen, zu welchen Zeiten und bei welchen Begriffen sich die Werbung lohnt, und passt Gebote und Zeitplan an.
Der Zeitplan sorgt außerdem dafür, dass Anzeigen nur laufen, wenn tatsächlich jemand erreichbar ist. Das spart Budget und vermeidet verärgerte Anrufer.
Was bedeutet Google Ads für Ihr Unternehmen?
Google Ads bringt schnell Besucher und lässt sich genau steuern: nach Region, Uhrzeit, Budget und Suchbegriff. In Suchkampagnen zahlen Sie in der Regel für Klicks (CPC), nicht für bloße Einblendungen. Der tatsächliche Klickpreis liegt laut Google oft unter Ihrem Höchstgebot, eine hohe Qualität kann ihn zusätzlich senken.
Die Kosten bestehen aus dem Werbebudget und der Arbeitszeit für Einrichtung, Anzeigentexte und Pflege. Wie teuer ein Klick ist, hängt vom Wettbewerb in Ihrer Branche und Region ab. Planen Sie außerdem Zeit für die regelmäßige Auswertung ein, denn Kampagnen verändern sich mit Wettbewerb und Saison.
Typische Fehler bei Google Ads:
- Kein Conversion-Tracking: Ohne Conversion-Tracking optimieren Sie auf Klicks statt auf Anfragen oder Verkäufe.
- Empfehlungen ungeprüft übernehmen: Prüfen Sie jeden Vorschlag darauf, ob er Ihrem Ziel dient oder nur das Budget erhöht.
- Zu breite Keywords: Ohne ausschließende Keywords zahlen Sie für unpassende Suchen.
- Konto bei der Agentur: Das Konto sollte Ihrem Unternehmen gehören, damit Daten und Historie bei Ihnen bleiben.
Eine Landingpage, die aus Klicks Anfragen macht, erstellen wir in unserer Webentwicklung.
Häufige Fragen
Wie viel Budget brauche ich für Google Ads?
Google schreibt keinen Mindestbetrag vor. Sinnvoll ist ein Budget, das genug Klicks für aussagekräftige Ergebnisse bringt, und das hängt vom Klickpreis in Ihrer Branche ab. Starten Sie mit einem Betrag, den Sie einige Wochen testweise einsetzen können, und werten Sie dann aus.
Wird meine Anzeige immer angezeigt?
Nein. Ob und wo Ihre Anzeige erscheint, entscheidet bei jeder Suche die Auktion, abhängig von Gebot, Qualität und Kontext. Auch Ihr Budget begrenzt, wie oft sie ausgespielt wird.
Kann ich Google Ads selbst betreuen?
Grundsätzlich ja, Google stellt dafür Anleitungen bereit. Für gute Ergebnisse brauchen Sie aber Zeit für Keywords, Anzeigentexte, Tracking und regelmäßige Auswertung. Viele Unternehmen lassen deshalb zumindest Einrichtung und Tracking von Fachleuten übernehmen.
Stand: · Verantwortlich: Raphael Neuberger, Gründer Newmountains.IT
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