KI-gesteuerte Angriffe durchsuchen GitHub automatisiert nach OAuth-Secrets und API-Keys.
Microsoft Threat Intelligence hat das Angriffs-Framework ARTEX dokumentiert. Es scannt öffentliche – und unter bestimmten Umständen auch private – GitHub-Repositories vollautomatisch nach hinterlegten OAuth-Anwendungsgeheimnissen. Wer einen solchen Secret verliert, verliert damit authentifizierten Zugriff auf die gesamte Unternehmensumgebung: Angreifer können im Namen der betroffenen Anwendung handeln, Daten abziehen und Berechtigungen eskalieren.
Für KMU ist das konkret: Entwickler oder externe Dienstleister haben Zugangsdaten im Code eingecheckt – oft vor Jahren, oft in der Commit-Historie, die niemand mehr im Blick hat. Der Schaden entsteht nicht beim Angriff, sondern Monate später, wenn niemand mehr nachvollziehen kann, wann und wie der Zugang abgeflossen ist.
Das eigentliche Problem ist kein technisches Versehen, sondern fehlende Prozesse: kein Secret-Scanning, kein automatisches Rotieren von Credentials, kein Überblick darüber, welche Anwendungen überhaupt OAuth-Zugriff auf den eigenen Tenant haben.
Wir prüfen, ob in euren Repositories oder Systemen Zugangsdaten offenliegen, und helfen beim Aufsetzen von Scanning und Rotation – bevor ARTEX das übernimmt.
Was heißt das für Ihr Unternehmen?
Sie möchten wissen, ob Sie betroffen sind und was jetzt zu tun ist? Passend dazu: IT-Sicherheits-Check oder direkt im kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten, remote).
Quelle: Microsoft Security Blog
Stand: · Verantwortlich: Raphael Neuberger, Gründer Newmountains.IT


